Wolfram Eilenberger: Warum wir Philosophie gerade jetzt brauchen
Vortrag und Gespräch
Moderation: Peter Bilger
Vortrag und Gespräch
Moderation: Peter Bilger
Lesung und Gespräch, Moderation: Peter Bilger
Armin Thurnher über Momente der letzten Jahre, in denen die Geschichte ihren fatalen Lauf nahm. "Thurnher gehört zu den scharfsinnigsten Analytikern." Claudia Kühner, NZZ am Sonntag
Die Tangenten Veranstaltungsreihe verfügt über ein gut bestücktes Archiv. Jeder Vortrag kann hier nachgehört werden. Anregende Unterhaltung!
Boston, 1910. Der elfjährige William James Sidis wird von der amerikanischen Presse als „Wunderjunge von Harvard“ gefeiert. Sein Vater Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern, triumphiert.
Das europäische Wertesystem speist sich vor allem aus drei Quellen. Erstens: Die antike Rationalitäts-Kultur mit ihrem Impuls zum eigenem Denken und Erkennen, Freiheit, Demokratie und der vor allem in Rom entwickelten Rechtskultur.
Alle reden von Bildung. Sie wurde zu einer säkularen Heilslehre für die Lösung aller Probleme – von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Migranten, vom Klimawandel bis zum Kampf gegen den Terror.
Sie wurden im selben Jahr 1889 geboren und im gleichen Alter 1911 von einer ungeheuren Leidenschaft des Philosophierens ergriffen, die ihre Denk- und Lebenswege beherrschte und einzigartig machte: Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein.
Dieses Buch verhilft einem in Vergessenheit geratenen Störenfried – vielleicht dem Störenfried par excellence – zu einem großen Comeback: dem puer robustus, dem kräftigen Knaben, der auf eigene Faust handelt, sich nicht an die Regeln hält, der aneckt, aufbegehrt und auch m
Die weltweite Bedrohung durch religiös motivierten Terrorismus und Gewalt scheint größer zu sein als je zuvor.
»Luxus ist der Dadaismus des Besitzens.« (Lambert Wiesing)
In Österreich muss die Wahl des Bundespräsidenten wiederholt werden, das höchste Amt des Staates droht in die Hände eines rechtsnationalen Kandidaten zu fallen. Was nun?
"Es gibt Zeiten in der Geschichte der Menschheit, in denen Optimismus einfach nur Feigheit und unverantwortliche Verblendung bedeutet." (David Engels)
"Mein Ziel ist eine Verteidigung der geistigen Freiheit. Der Neurozentrismus will diesen Begriff verabschieden." Gibt es die menschliche Freiheit? Ist unsere gesamte Lebensform nur eine Illusion? Reicht das Vorhandensein eines Gehirns, um ein geistiges Lebewesen zu sein?